Die Burg Mägdeberg...
...liegt über der Gemeinde Mühlhausen-Ehingen.
Umgeben von weitern Burgen war sie damals strategisch ausgesprochen wichtig.
Der Aufstieg zur verwilderten Ruine Mägdeberg ist wohl der einfachste unter den Hegaubergen, den nur etwa 300 Meter von der Ruine entfernt liegt ein Wanderparkplatz.
Ab dem Jahre 1235 gab es um den Mägdeberg ein lustiges Gerangel. Die Grafen von Württemberg, die Herzöge von Österreich und die Habsburger wollten die Burg doch nur dem Württemberger gelang es sich in der Burg festzusetzen.
1378 war es dann soweit. Die württembergischen Grafen ärgerten die oberschwäbischen Städte worauf Konstanzer Truppen die Burg mit großen Feuerwaffen belagert. Sie wurde erobert, geplündert und geschleift. Man sollte sich nicht mit den Hegaunern anlegen!
Nach 100 Jahren wurde sie durch Graf Eberhard im Bart wieder aufgebaut und gleich gab es wieder Ärger, den er belagerte die Burg Hohenkrähen.
Doch einer der Herzöge von Österreich erhob Anspruch auf die Burg Mägdeberg, scheiterte, kamm mit seinen Horden zur Burg und es war um sie geschehen. Der Mägdeberg wurde Österreichisch. (welch Schande für die Hegauner )
Im Deutschen Bauernkrieg wurde die Burg 1525 durch Bauern ( Hegauner ) der Umgebung besetzt, jedoch nicht zerstört. 1528 ging sie als Lehen an die Herren von Reischach. Im 30 Jährigen Krieg wurde sie, man lese und staune, nur eingenommen und geplündert, doch 1634 ließ Hontes Boss Konrad Widerholt
die Burg Mägdeberg niederbrennen. Zwischen 1650 und 1653 wurde der Mägdeberg mehr schlecht als recht wieder hergestellt und 1788 endgültig aufgelöst.
Die frei zugängliche Burganlage ist in "gutem Zustand" und einen Besuch wert.
Durch mehrere Burgtore und über einen flachen Aufgang erreicht man den großen Vorhof und den Rest der Anlage erkunden Sie am besten selber. Es lohnt sich.
