Der Petersfels im Eiszeitpark Engen

Der Petersfels im Brudertal ( eine tiefe Schmelzwasserrinne der Rheingletscher ) diente Jägern in der Steinzeit  während ca. 1200 als Jägerstation.
Die erste archäologische Grabung  ( 1927 durch Eduard Peters ) brachte erstaunliches an den Tag. Feuersteinartefakte, Knochen- und Geweihgeräte und Knochen von eiszeitlichen Tieren in Hülle und Fülle.

Mit der Rodung der Umgebung des Petersfelsen und der Anlage von Biotopen wurde die Umgebung so umgestaltet wie Steinzeitjäger sie vor ca. 15 000 Jahren erlebten. Der Eiszeitpark Engen entstand.

Es wurden Pflanzen angesiedelt, die hier vor ca. 15 000 Jahren wuchsen. Die späteiszeitlichen Pflanzen wie Wacholder, Trias und Latschenkiefer sind, auch dank der unermüdlichen Arbeit des Landschaftsgärtners Hans Joachim Kopp, hier wieder heimisch geworden. Auch findet man am Wasserlauf zum kleinen Hochmoor Wollgräser, Sauergräser, Zwergbirken, Tamarisken, Rauschbeeren und Moosbeeren.
Im Brudertal befindet sich auch die Gnirshöhle